Das Spektrum der gezeigten künstlerischen Positionen reicht von der Auseinandersetzung mit kolonialem Raub und teils fragwürdiger Sammeltätigkeit, staatlich geplantem Kunstraub und Enteignungen, bis hin zum kulturellen Genozid durch Diebstahl und Vernichtung von Kulturgütern.
Der Fokus der Ausstellung konzentriert sich bewusst auf den immateriellen Wert von Objekten, den Erinnerungen und Geschichte(n), die sich in diese eingeschrieben haben. Als Schaffende von Werken sind Künstler*innen essenziell mit Objekten und deren Bedeutungszusammenhängen verbunden und für deren (Miss-)Verhältnisse sensibilisiert. So geben Künstler*innen Institutionen auch Impulse zu neuen Strategien, Verantwortung zwischen Restitution und Bewahrung des Kulturerbes der Menschheit wahrzunehmen.
Mit Said Baalbaki, Hera Büyüktaşçıyan, CATPC / Renzo Martens, Ines Doujak, Assaf Hinden, Moussa Kone, Oliver Laric, Markus Proschek, Anja Ronacher, Dierk Schmidt, Philip Topolovac u.a.
Öffnungszeiten
Mi-So 12 – 17 Uhr
Mo-Di geschlossen
Eröffnung: 26/04/24, 17 Uhr
Führungen
Sa 27.4., 29.6., 27.7., 31.8.
jeweils 17.00 – 18.00
Im Anschluss an die Führungen laden wir zu einem reflexiven Gespräch ins neue Kaffeehaus „Kaiserin Elisabeth“ im Alten Marktrichterhaus.
Max. Teilnehmer*innenzahl 25 Personen, keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei und Führung kostenlos
Kurator*innenführung
Sa 25.5. 17.00 – 18.00
Lentos Direktorin Hemma Schmutz und Kurator Markus Proschek führen gemeinsam durch die Ausstellung.
Eintritt frei und Führung kostenlos, Keine Anmeldung erforderlich
Buchbare Gruppenführungen
Dauer 1 Stunde, max. 25 Teilnehmer*innen
Kosten: € 180; Bitte kontaktieren Sie uns unter kunstvermittlung@lentos.at
Die Reise der Bilder
Drei unterschiedliche Kunstausstellungen der besonderen Art an drei Orten: Während des 2. Weltkriegs nutzen Hitler und die bedeutendsten österreichischen Museen und Kunsthändler*innen das Salzkammergut, um Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte in Sicherheit zu bringen bzw. Museumsbestände vor Zerstörung zu schützen.
Mehr zum Projekt auf salzkammergut-2024.at